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Mit Mac und Imagemagick: Tiff Bild reparieren

Ich habe eben eine Tiff-Datei erhalten und kein Programm auf meinem Mac konnte sie öffnen. Ich habe zwar die Vorschau gesehen aber sie ließ sich einfach nicht öffnen.

Ein Blick in die Datei mit TextMate zeigte nur, dass die Datei mit Photoshop für Mac gespeichert wurde und schien auch sonst korrekt zu sein.

Schließlich habe ich erfahren, dass man ImageMagick zum konvertieren natürlich auch lokal ausführen kann.

Ein kurzer Befehl ließ auf Erfolg hoffen:

convert kaputt.tiff test.tiff

Und siehe da – ImageMagick hat allen Fehlermeldungen anderer Programme zum Trotz das Ding problemlos in eine “korrekte” TIFF-Datei umgewandelt.

UPDATE:
Thomas hat im Kommentar erklärt, worin das TIFF-Problem besteht. Vielen Dank!

derJan hat im Kommentar auf seinen Beitrag über sips hingewiesen und hier ist das Ergebnis mit meinem Tiff-Reparatur-Experiment:

Versuch von TIFF in TIFF:

$ sips -s format tiff kaputt.tif –out test.tif
/Users/future/Desktop/kaputt.tif
Error: Cannot extract image from file.
/Users/future/Desktop/test.tif

Von TIFF in JPG:

$ sips -s format jpg kaputt.tif –out test.jpg
/Users/future/Desktop/kaputt.tif
Error: Cannot extract image from file.
/Users/future/Desktop/test.jpg

Sip (der integrierte Shell-Image-Editor von Mac OS X) hat es also nicht geschafft.

HowTo: ImageMagick + RMagick via Macports für Tiger

Nach dem ich nun auch RMagick für ein aktuelles Projekt brauchte, dachte ich ich nehm einfach die Anleitung von hier (ok steht ja schon im Posttitel ist für Leopard und nicht für Tiger) Das hat natürlich nicht funktioniert und mich min. 2 h gekostet. Deshalb hier die Anleitung für Mac OS X Tiger:

Dauert ewig, für ImageMagick wird erst mal das ganze XFree86 Zeug und noch sonstige Sachen runter geladen. RMagick muss dann noch die ganzen Fonts einbinden, das dauert auch…


sudo port install ImageMagick
sudo port install libwmf
sudo port install lcms
sudo port install ghostscript
sudo gem install rmagick -y

Das Problem war einfach, dass die 3 anderen Port-Installationen gefehlt haben. Ich glaub es lag eigentlich nur an der fehlenden ghostscript Installation.

Dank geht hier noch hin, da gab es die Lösung.

Tiger -> Leopard = smoooth!

45 Minuten bis zum Glück bei Gravis. In der Reihe habe ich dann noch Weissgerberchen getroffen und ihm gleich ein Leopard mitgekauft, weil er noch ganz hinten in der Schlange stand :)


dsc08422_300.jpg

dsc08423_300.jpg


Vor der Installation von Leopard habe ich von Tiger nur den User- Library-Ordner gesichert. So war es mir möglich alle Programm- und Systemeinstellungen mit einem einfachen Drag-and-Drop des Programm-Verzeichnisses in ApplicationSupport zu übernehmen.

Die Umstellung hat nur etwa 2-3 Stunden gedauert. Verlief ohne Probleme.

BIS AUF meine PGP-Keys :)

Update: Auch meine lokale mysql Datenbank war futsch :) Hätt ich ja mal dran denken können!!! Liegt ja auch nicht in der Library.

Die liegen nämlich in .gnupg in der (User?) Library und wurden nicht mit kopiert. Also macht nicht den gleichen Fehler ;) Zum Glück hatte ich ein Backup auf einer CD davon.

So, jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich mein Rails-Projekt zum starten kriege :) Wenn ich es geschafft habe, verrate ich es euch!

Vielleicht als Anmerkung: Ich bin auf Safari umgestiegen, weil es nunmal einfach schneller ist. Nur: Adblocking gibt es nicht und Cookies kann ich auch nicht für nur bestimmte Seiten erlauben. Und da die sogenannte “InputManagers”-Plugin-Funktion nicht mehr geht, gibt es auch keine Plugins dafür… Mal abwarten was da passiert.

PS: Da alle Menschen auf der Welt (bis auf Steve Jobs) Leopard zur gleichen Zeit erhalten haben – nämlich gestern Abend – gibt es auch so gut wie keine Blog-Einträge über Features und Probleme. Das heißt für mich: Ran an die Bouletten und unter den Ersten sein :)